Dr. Reinold Hagen Stiftung

Stand: 29.04.2017
URL: http://www.hagen-stiftung.de/index.php?id=840

Hagen Engineering
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Machbarkeitsanalysen - Blasformprodukte

Werkzeug für einen Kunststoffkraftstoffbehälter
Ausgeblasener KKB

Viele Entscheidungen, die maßgeblich die technische Machbarkeit und die Prozesssicherheit beeinflussen, sind schon in frühen Phasen des Entwicklungsprozesses zu treffen.
Simulationswerkzeuge, wie PreBlow + B-SIM, ermöglichen genau diese Fragestellungen im Hinblick auf eine verfahrensgerechte Produktentwicklung sicher zu beantworten.
Einflüsse und Auswirkungen sowohl konstruktiver Änderungen an Bauteil und Blasform, als auch Änderungen von Verfahrensparametern können rechnergestützt bewertet werden. Fehlerpotentiale werden frühzeitig erkannt und teure Werkzeugkorrekturen werden vermieden.
Die Hagen Engineering GmbH garantiert durch ihr Know-How aus der Blasformpraxis (eigenes Technikum und jahrzehntelange Erfahrung) eine sichere Interpretation der Simulationsergebnisse. Offene Fragestellungen hinsichtlich der praktischen Umsetzbarkeit der Ergebnisse werden in einer umfassenden Beratung beantwortet.

Unsere Arbeitsweise

Fundierte Aussagen zur Machbarkeit ihres Blasformprojektes können nach Abschluss zweier wesentlicher Arbeitsschritte getroffen werden.
In einem ersten Schritt werden die notwendigen Werkzeuge, Schieber etc. in die Simulationsumgebung überführt sowie Prozessparameter und Materialdaten definiert.
Ein erster Simulationsdurchlauf mit konstanter Wanddickenverteilung im Vorformling gibt bereits jetzt Hinweise auf kritische Stellen im Blasteil. Potentielle Dick-/Dünnstellen oder Falten können erkannt werden.
Der zweite Schritt nutzt die in PreBlow + B-Sim integrierte automatische Wanddickenanpassung zur Erzeugung der geforderten Wandstärke im Artikel. Das Resultat ist der Ausgangspunkt für alle weiteren Optimierungen.
Sind Fehlerquellen und zu optimierende Bereiche im Artikel erkannt, wird zunächst versucht die Verbesserungen ohne Änderung der Geometrie oder des Formtrennverlaufs des Bauteils durchzuführen. Mögliche Prozessvariablen sind beispielsweise Blasdrücke, Vorformlingsdurchmesser oder die Anpassung der Wanddickensteuerungssysteme.
Nur wenn es unvermeidlich ist, wird in Absprache mit dem Kunden die Geometrie des Bauteils verändert.
Zusätzlichen Nutzen liefert die Blasformsimulation in dem die berechnete Wanddickenverteilung als Eingangsgröße für eine nachfolgende Strukturanalyse (siehe nächste Seite) zur Bestimmung der Produkt– bzw. Gebrauchseigenschaften genutzt wird.

 

Ansprechpartner

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Leiter Forschung & Entwicklung, Hagen Engineering GmbH
Tel.: 0228 9769-315
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Tel.: 0228 9769-314
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Konstruktion, K-Schulung, Technikum
Tel.: 0228 9769-310

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